Von Ashley Beinling.
Meine Geschichte ist sehr traurig aber wahr. Meine Hundefamilie wurde von Herrn Aufhauser an sich genommen, weil unser damaliger
Besitzer ins Gefängnis mußte. Die Hundepension, die auch einen Zuchtbetrieb beinhaltet, bestand aus einem Wohnhaus und vier lang
gezogenen Hütten. In drei Hütten waren die etwa 60 Hunde untergebracht. In einer dieser Hütten war vermutlich die elektrische Leitung einer Wärmelampe defekt.
Das von der Deccke hängede Licht, sollte hier etwa vier Monate alten Welpen bestrahlen.
Sofort fingen mehrere unter gelegte Decken Feuer, die Flammen breiteten sich in Sekundenschnelle auf die ganze Halle aus und griffen auf eine Nachbarhalle über, in der sich nur Geräte und für den Unterhalt der Hunde benötigte Utensilien befanden.
Als die Feuerwehr wenig später eintraf," brannte bereits alles lichterloh" .
Einige Hunde, darunter eine Dogge, hatten sich selbst aus ihren Boxen befreien können und liefen völlig verstört umher.
Die Feuerwehr evakuierte alle Hunde aus den Hütten. Einen Schäferhund konnten die Retter gerade noch rechtzeitig aus den Flammen befreien, doch für zwölf Hunde kam jede Hilfe zu spät. Unter den toten Hunden, sind sieben von Michael Aufhauser, der sich auf seinem österreichischen Hof Gut Aiderbichl um Tiere mit einem schlimmen Schicksal kümmert. Auch die vier Schäferhund- Mischlingswelpen Bärli, Burli, Moritz und Lulu ( meine Geschwister )sowie unsere Mutter Welfa gehörten Aufhauser. Zwei der Jungen ( mein Bruder und ich ) entgingen den Flammentod, weil wir bereits an neue Besitzer vermittelt waren. Auch Aufhausers Schützling, der Schäferhund Kantor, entkam dem tragischen Schicksal: Kantor kam am Dienstag zu seinen neuen Herrchen nach Berchtesgaden. Den Hund hatte der Tierliebhaber Ende Januar aus Ungarn gerettet und ihn nach Gröbenried gebracht.